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Der Handynacken

Fehlhaltung durch Smartphones: der „Handynacken“

Handynacken massage-profi24

Das Smartphone in der Hand, den Kopf gesenkt, das ist der übliche Anblick der Mitmenschen egal ob in der Bahn oder auf der Straße. Der hängende Kopf ist definitiv zum Dauerzustand in Deutschland geworden. Häufig ist das auch der Grund für Nacken- und Kopfschmerzen. Im Volksmund nennt man dieses Phänomen den “Handynacken”, das spricht für die hohe Anzahl an betroffenen Personen. Dem New Yorker Chrirug Kenneth K. Hansraj zufolge, senken die Menschen im Durchschnitt 4 Stunden lang am Tag ihren Kopf nach unten um auf ihr Smartphone zu schauen. Dies kann zu erheblichen Felhaltungen im Bereich des Nackens und der Schulter kommen. Der renommierte Mediziner vom New Yorker Klinikum für Wirbelsäulenchirurgie und Rehabilitation, ermittelte in Studie im Jahr 2014, dass die Neigung des Kopfes um nur 15% nach unten, die Wirbelsäule mit zusätzlichen 13 Kg belastet. Je weiter der Kopf nach unten geneigt wird desto höher wird die Belastung für unsere Wirbelsäule. Bei dem typIschen “Handynacken” wird der Kopf jedoch meist um die 60 Grad nach unten geneigt. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung von 27 Kg. Je öfter und länger man diese Position einhält, umso mehr überdehnen sich die Nackenmuskeln, die Schultern fallen nach vorne und die Wirbelsäule wird überlastet. Die daraus resultierenden Folgen können von Verspannungen und Kopfschmerzen bis hin zum Bandscheibenvorfall reichen.

Handynacken

Wie kann man dem “Handynacken” entgegen wirken?

 

Die beste Methode dem Handynacken und seinen folgen aus dem Weg zu gehen ist Bewegung und Sport! Trainieren Sie regelmäßig Ihre Nackenmuskulatur und machen Sie oft genug Ausgleichbewegungen.

Gehen Sie zum Beispiel schwimmen. Achten die darauf, dass Sie Kraulen bzw. Rückenschwimmen. Dies fördert Ihre Muskulatur im Nacken und stärkt diese. Das sitzen auf dem Rennrad ist eher nicht förderlich, da die Gefahr besteht dass der Rücken überdehnt wird.
Der beste Tipp ist jedoch das Smartphone oder das Tablet einfach mal auszuschalten.



Nachfolgend geben wir Ihnen 7 Tipps mit auf den Weg gegen einen “Handynacken”

 

 

1. Lockerungsübungen in regelmäßigen Pausen



Senken Sie Ihre Ohren bis zur Schulter und bewegen Sie den Kopf von links nach rechts bis es ein wenig in der Halswirbelsäule zieht. So dehnen und lockern Sie ihre Muskulatur. Eine weitere Übung ist den Kopf nach oben zu Strecken und die Schultern nach unten zu ziehen. Verbringen Sie nicht zu viel Zeit mit dem gesenkten Blick Richtung Smartphone.

2. Senken Sie Ihre Augen nicht Ihren Kopf

 

Halten Sie Ihr Handy lieber etwas näher vor Ihr Gesicht. Anstatt den Kopf zu senken, senken Sie einfach Ihre Augen. Falls Ihnen eine falsche Haltung auffällt korrigieren Sie diese.



3. Richtig vor dem Schreibtisch sitzen

 

Büroangestellte verbringen viel zu am Schreibtisch, allein aus diesem Grund sollte man verstärkt auf seine Haltung achten. Nach vielen Stunden am Computer sacken viele buchstäblich zusammen, was zu Rückenleiden führen kann. Sitzen Sie lieber gerade mit entspannten Schultern und stellen Sie Ihre Füße auf dem Boden nebeneinander. Stehen Sie zweimal pro Stunde auf, das hilft den Muskeln nicht zu versteifen und Verspannungen vorzubeugen.



4. Sport Sie treiben

 

Ihre Muskulaur wird es Ihnen danken. Treiben zwei bis drei mal in der Woche Sport und Sie werden merken dass Sie sich schon nach wenigen Tagen gelöster und besser fühlen. Optimal für die Rücken- und Nackenmuskulatur sind schwimmen, Yoga, Joggen oder Walking.



5. Kräftigen Sie Ihren Rücken durch Gymnastik

 

Gezielte Gymnastikübungen stärken Ihre Rückenmuskeln. Sie können Übungen auch einfach zu Hause durchführen.



6. Bewegen Sie sich um Alltag mehr

 

Viele Übungen sind kinderleicht und kräftigen dabei bereits merklich den Rücken und Nacken. Viele Menschen setzen diese Übungen nicht um da sie denken es sei zu umständlich oder anstrengend. Dies ist jedoch ein Irrtum. Steigen Sie Treppen anstatt den Aufzug zu nehmen oder verzichten Sie auf das Auto bei kurzen Strecken und nehmen Sie das Fahrrad.



7. Vermeiden Sie falsche Bewegungen

Heben Sie schwere Gegenstände wie Getränkekisten oder Kartons nur aus den Knien und halten Sie dabei den Rücken gerade. So schonen Sie Ihren Rücken.



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